Unser Anliegen –  „Fair Play am Spielfeldrand“

 Eine Initiative des BHV*

Unser Anliegen – „Fair Play am Spielfeldrand“

Handball – attraktiv, erfolgreich, teamorientiert! - mit diesem Slogan wirbt der Bayerische Handball-Verband (BHV) um Nachwuchsspieler/innen, Schiedsrichter/innen, Trainer/innen und Betreuer/innen, um sie an den Handballsport heranzuführen.

Viele Kinder und Jugendliche sind von unserem Sport begeistert und wollen das Handball spielen erlernen. Die Jugendlichen und Kinder werden von den bayerischen Vereinen gut ausgebildet und entsprechend gefördert.

Spätestens seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 sind auch „Nicht - handballer“ als Zuschauer und Fans an der Sportart interessiert, obwohl ihnen die Handball- Spielregeln nicht umfänglich bekannt sind.

Die mitreißende Atmosphäre bei den Spielen, Spielfesten und Turnieren wird mitunter durch überzogene Emotionen, ehrgeizige Forderungen und aggressi - ve Äußerungen an Spieler/innen von Zuschauern und Fans, auch gegenüber den Gegner/innen und Schiedsrichter/innen, etwas gedämpft. In diesen Situa - tionen sind die jungen Sportler/innen oftmals mit den Verhaltensweisen einiger Zuschauer und Fans am Spielfeldrand überfordert. Bei einer Ausbildung zum Handballspieler/in dürfen und können Fehler, gerade auch von jungen Schieds - richtern/innen, unter Spielbedingungen gemacht werden.

Unter dem Motto „Fair Play am Spielfeldrand“ startete der BHV, vertreten durch Brunhilde Bieswanger, Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung, in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fußballverband eine „Fair Play Kampagne“ für unsere Jugendmannschaften. Ziel ist es, darauf hinzuweisen, dass für die jüngsten Sportler und Sportlerinnen nicht nur das Siegen, sondern hauptsächlich der Spaß und die Freude beim Erlernen der Sportart im Vordergrund stehen sollten.

Da es in keiner Sportart „Spielregeln“ für Zuschauer gibt, möchten wir mit „Fair Play am Spielfeldrand“ die Fans und Zuschauer auffordern, sich ebenfalls an „Spielregeln“ zu halten.

Wir hoffen auf Unterstützung durch die Bezirke, Vereine, Eltern und Zuschauer und bedanken uns im Voraus für Ihre Hilfe.

Zuschauerregeln für Handball-Familien
(Handball-Mütter, -Väter, -Oma, -Opa, -Fans)

• Toll, dass Sie Ihren Sohn/Ihre Tochter/Enkel/in unterstützen beim Hobby Handball – aber lassen Sie den „Kids“ die Freude am Spiel! Wetten, dass sie sich alle Mühe geben – aber hat nicht auch jeder Mal das Recht auf eine „schwächere“ Leistung?

• Handball ist ein Mannschaftsspiel, die Kinder sollen als Team auftreten. Mannschaftssport heißt nicht nur gemeinsam Sport zu treiben und Spaß zu haben, sondern sich auch soziale Erfahrungen und Fähigkeiten anzueignen.

• Auch die Schiedsrichter/innen sind wichtiger Bestandteil des Spiels und versuchen – wie alle Spieler – ihr Bestes zu geben. Seien Sie stets fair zu ihnen – auch als Vorbild für die Kinder Ihres Teams!

• Es geht nicht um große Erfolge im Kinderhandball, schon gar nicht um die „Weltmeisterschaft“! Bitte setzen Sie die Kinder nicht unter Druck, um Stress-Situationen zu vermeiden.

• Nicht der/die Einzelne steht auf dem Platz im Mittelpunkt, sondern die Mannschaft gewinnt – oder verliert – gemeinsam. Auch aus Niederlagen lässt sich lernen. Da bleibt kein Spielraum für überzogene Kritik und schon gar keine Tränen! Sie bestimmen durch Ihr Verhalten, wie Kinder auch mit Enttäuschungen zurechtkommen!

• Bitte verzichten Sie auf „Tor- oder Siegprämien“ für Ihren Zögling: diese fördern doch nur Eigensinn und „Starallüren“.

• Ihr Verein schätzt Ihr Engagement für die Kinder – ob als Fahrer/in, Mitarbeiter/in bei Veranstaltungen usw. Aber beim Spiel ist der Trainer/ in doch lieber alleinverantwortlich für die Betreuung der Kinder. „Viele Köche (Trainer– Assistenten/innen) verderben den Brei (Spaß)“!

• Die Integration von Kindern ausländischer Mitbürger gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Handballs. Vermitteln Sie Ihrem Handballnachwuchs den gebotenen Respekt gegenüber anderen Kindern jeglicher Herkunft und Hautfarbe – im eigenen und im gegnerischen Team!

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