Nachdem wir das 1. Turnier zur Landesliga-Quali leider aufgrund Spielermangels (Verletzungen, Krankheit etc.) absagen mußten, ging es am 21.05. in Heidingsfeld gegen die TG Heidingsfeld als Ausrichter, sowie den HC Forchheim und die JSG Stadeln-Eltersdorf. Wir hatten Glück mit den Spielansetzungen, so daß wir nach unseren Partien immer ein Spiel frei hatten. Das war bei dem wieder engen Kader (1 Torwart, 8 Feldspieler, davon mit Gabriel ein B-Jugendspieler, der aushalf) auch absolut nötig

Den Auftakt machte das Spiel gegen die TG Heidingsfeld, und in den ersten Minuten waren alle noch nicht ganz da, so konnte sich die TG nach 5 Minuten auf 3 Tore absetzen (1:4), vor allem dank der starken linken Angriffsseite, wo der Linksaußen immer wieder zum Wurf, und auch Torerfolg, kam. Ab Mitte der 1. Halbzeit wurde die Abwehr stärker, Ferdi kam im Tor auch langsam in’s Spiel und konnte die Abwehr stabilisieren. Außerdem wurden vorne die Chancen etwas konsequenter genutzt. Das Spiel war zu dem Zeitpunkt etwas verfahren, nach dem 4:5-Anschlußtreffer durch Michel dauerte es 5 Minuten, bis das nächste Tor fiel (4:6). Dank eines gehaltenen 7m-Versuchs und einem verwandelten 7m von unserer Seite ging es mit 7:6 in die Pause.

Trotz Überzahlspiel gelang es uns nicht, die Führung auszubauen. Im Gegenteil, nach der Unterzahl glich die TG zum 8:8 aus (26. Minute), und danach sollte uns bis in die letzte Minute kein Tor mehr gelingen, so daß die TG am Ende einen verdienten 14:9-Erfolg einfuhr. Von unserer Seite war mehr drin wegen der ungenutzten Überzahl-Situationen. Vor allem besonders durch die wenig überzeugende Angriffsleistung sowie die vielen einfachen Ballverluste durch ungenaue Abspiele oder Schrittfehler. Bei 25 Versuchen sind 9 Tore und damit eine Quote von 36% zu wenig und dabei sind die weit über 10 einfachen Ballverluste durch technische Fehler nicht eingerechnet. An der Abwehr lag’s nicht, da auch Heidingsfeld nicht souverän auftrat, aber am Ende 50% der Versuche in’s Tor brachte und weniger einfache Ballverluste hatte.

Nach dem total verkorksten Start ging es im 2. Spiel gegen Forchheim dann schon für beide Teams um viel, da der Letzte dieser Quali-Runde in die ÜBL geht. Denn auch Forchheim hatte sein Auftaktspiel gegen Stadeln-Eltersdorf verloren. Im Vergleich zum Heidingsfeld-Spiel hat sich die Mannschaft deutlich gesteigert und eine Art Trotzreaktion gezeigt. Nach einem kurzen Abtasten zog unser Team stetig davon. Das lag zum einen an der Variabilität im Angriff (die ersten 6 Treffer erzielten 4 verschiedene Schützen), aber auch daran, daß die rechte Abwehrseite deutlich besser stand und den Rückraum links von Forchheim, der gerne gegen die Hand wegzog und dann entweder den Außen oder den Kreis bediente, fast komplett aus dem Spiel nahm. Zudem steigerte Ferdi seine Leistung im Tor weiter, so daß zur Halbzeit eine beeindruckende 10:2-Führung stand. Der Vorsprung wurde bis zur 30. Minute auf 12 Tore (15:3; 16:4) ausgebaut, danach war das Spiel entschieden und endete mit einem verdienten 19:8-Erfolg für die TG Höchberg.

Entscheidend war die verbesserte Quote von knapp 60% vor dem Tor, und eine über 60% reduzierte technische Fehlerquote, die damit ungefähr so hoch war wie beim Gegner. Außerdem lag die Trefferquote von Forchheim bei knapp unter 50%, was auch auf einige Paraden von Ferdi zurückzuführen war. Ein Wehrmutstropfen war die Knieverletzung von Marc, der nur noch sporadisch auf die Platte kam, und auch im letzten Spiel nicht mehr viel Einsatzzeit nehmen konnte.

So lag es an den verbliebenen 8 Spielern, die gute Leistung gegen Forchheim auch im letzten Spiel zu bestätigen. Wir gingen mit dem Vorteil des Erfolgserlebnisses in die letzte Partie, und hatten ein Spiel Pause. Die JSG mußte, nach der Niederlage gegen Heidingsfeld, gleich wieder ran. Trotz der größeren Auswechselbank war auch der JSG anzumerken, daß die 2 Spiele zuvor Kraft gekostet hatten. Außerdem war inzwischen beiden Teams klar wo die Stärken der anderen Mannschaft liegen. Bei der JSG ging viel über das Zusammenspiel mit dem Kreis und über eine offensive Abwehr, die manchmal einen 3 2 1-Charakter hatte.

Von uns hatten alle Spieler nach dem Sieg gegen Forchheim nochmal richtig Lust anzugreifen und so konnte sich die TG Höchberg in der 13. Minute erstmals mit 5 Toren absetzen (6:1). Dieser Vorsprung wurde dann bis zur Halbzeit sogar auf 6 Tore ausgebaut (12:6). In der 2. Halbzeit ging es dann hin und her. Die Abwehrreihen waren nun nicht mehr so konsequent, so daß der Vorsprung zwar zwischenzeitlich einmal auf 8 Tore anwuchs (20:12) In der 34. Minute war der alte 6-Tore-Abstand dann wieder vorhanden, den die Höchberger dann nicht mehr aus der Hand gegeben haben und am Ende mit 25:19 als Sieger vom Platz gingen.

Im letzten Spiel war die Wurfquote mit knapp 70% endlich in einem normalen Bereich, die technischen Fehler blieben auf einem ähnlichen Niveau wie gegen Forchheim, der Unterschied lag am Ende bei der Wurfeffektivität, hier lag die JSG bei gut 60%.

Somit hat das Team aus Höchberg das 2. Quali-Turnier als 2. beendet und müssen am 26.06. nochmal in Burgkunstadt ran, um uns einen Startplatz in der ÜBOL zu sichern. Für die TG Höchberg haben gespielt:

Michel Stamm (15/1), Ben Klingenmeier (4), Moritz Musick (10), Fiete Müller (1), Lukas Seidel (4), Gabriel Albert (7), Marc Zimmermann (5), Jakob Kaupp (7/3), Ferdinand Strobel (Tor)

Ein großer Dank geht an Gabriel aus der B-Jugend, der uns kurzfristig unterstützt hat und bei seinem Einsatz viel Wirbel auf der linken Angriffsseite machte. Und natürlich an die ganze Mannschaft. An Marc, daß er trotz der Verletzung auf die Zähne gebissen hat und so im Rückraum Jakob, Michel und Fiete etwas Luft geben konnte. An Moritz für die starke Leistung auf Rechtsaußen (vor allem bei C2, super Würfe) und den erfolgreich abgeschlossenen Eindreher. An Ben für’s durchziehen beim Tempogegenstoß und dafür, Lukas auch mal am Kreis eine Pause zu ermöglichen. An Lukas für’s fast komplette Durchspielen und einen ganz starken Block in der linken Abwehr. An Jakob dafür, daß die Leistung aus dem 1. Spiel abgehakt wurde und danach in Abwehr und Angriff alles besser lief. An Fiete für so manche geblockten Würfe gegen die Königsposition im Angriff und das 1A Verständnis mit Moritz, besonders gegen Forchheim. An Michel für das konsequente durchgehen im Angriff, den Spielaufbau als Rückraum Mitte und zusammen mit Marc, Jakob oder Lukas das Stellen des Mittelblocks in der Abwehr. Und an Ferdi, der wie Jakob hinter das 1. Spiel einen Haken setzen konnte und dann gegen Forchheim und die JSG zum sicheren Rückhalt wurde. Aber am 7m-Werfen werden wir nochmal feilen.

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