HSG Rednitzgrund II - TG Höchberg 15:12

Schon vor der Begegnung stand das Spiel in Stein bei Fürth unter keinem guten Stern. Viele krankheits- oder verletzungsbedingte Ausfälle ergaben letztendlich nur eine Rumpftruppe mit 8 Mädels. Auch wussten wir schon, dass die Bayernliga-Reserve aus dem Rednitzgrund uns schon in der Vergangenheit vor große Herausforderungen gestellt hat. Nichts desto trotz, wollten wir uns teuer verkaufen und nicht ohne Punkte die 1,5 Stunden Heimfahrt antreten.

Archivbild gegen Rednitzgrund

Archivbild aus einem Spiel gegen Rednitzgrund 2019

Der Start war verschlafen und holprig, im Angriff zu wenig Bewegung und Druck, in der Abwehr zu langsam in der Seitwärtsbewegung. 2:0 gegen uns war die Quittung. Nachdem uns dann aber nach über 5 Minuten der erste Treffer gelang, kam das Selbsvertrauen in die eigene Stärke und Kampfbereitschaft auf. Innerhalb von 90 Sekunden wandelten wir den Rückstand in eine 2:3 Führung. Dann kam allerdings der nächste Nackenschlag, als sich unsere Rückraumspielerin am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Nun mussten wir die restliche Spielzeit ohne Auswechselspieler durchhalten. Dazu kam noch der Schock der Verletzung, der durch die Mannschaft ging und ihr wiederum fast 15 Minuten kein Tor mehr gelang. So ging es mit einem 8:4 in die Pause und viel Aufbauarbeit war gefragt.

In den zweite Abschnitt kamen wir stärker zurück und konnten nun wieder dagegen halten, der Schock war überwunden, der Wille erstarkte. Im Laufe der Zeit kamen wir wieder besser zurück und erarbeiteten uns gute Wurfgelegenheiten. Aber passend zum ganzen Verlauf, hatten wir auch hier viel Aluminiumpech und etwas fehlendes Zielwasser. Aber dank der guten Abwehr, entstand kein größerer Rückstand. Im Gegenteil, man kämpfte sich auf drei Tore heran - bis der nächste Schrecken passierte: Unsere nächste Rückraumspielerin verletzte sich am Knie! Ein bisschen Glück ermöglichte ihr zumindest nach einer kurzen Pause mit einer Bandage zurück zu kommen. Allerdings waren wir bis dahin wieder 5 Tore zurück. Aber Aufgeben war immer noch keine Option, man kämpfte bis zum Schluss und kam wieder auf drei Tore heran, trotz der aufkommenden Müdigkeit und ungewohnten Positionen, die einige Mädels spielen mussten.

Unter den gegebenen Umständen war einfach nicht mehr möglich, auch wenn man immer wieder Hoffnung wecken konnte. Darauf können wir aufbauen und mit zurückkehrenden Spielerinnen stärker in den nächsten Spielen gehen! Gute Besserung an alle angeschlagenen, kranken und verletzten Mädels!

Gekämpft bis zur 50. Minute haben

Lena, Kim, Isi, Tara, Wiebke, Ana, Selina und Anna

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