Viel gezeigt und viel gelernt

TV Oberwallenstadt - TG Höchberg 2:17
TG Höchberg - Tuspo Heroldsberg 4:7
HSG Pyrbaum/Seligenporten - TG Höchberg 5:9

Nach den überraschend erfolgreichen 1. Qualifikationsrunden der weiblichen C- und A-Jugend wuchsen auch die Hoffnungen und Erwartungen für die 1. Runde bei der weiblichen B-Jugend. Wie auch die A-Jugend reisten wir nach Heroldsberg und freuten uns auf die netten Gastgeber und gute Stimmung dort. Diesmal waren auch Schiedsrichter vor Ort und die Spiele waren korrekt in NuSocre hinterlegt, so dass alles einwandfrei durchgeführt werden konnte. Danke an die Gastgeber!

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Im ersten Spiel legten wir wie erhofft (und in der Quali gewohnt) los und spielten über eine sichere Abwehr zügige und flexible Angrife nach vorne und konnten so sehr oft die Angriffe bis zum Ende und eine Spielerin frei spielen. Basis war die gute Abwehr, mit der wir Oberwallenstadt immer wieder zu Würfen aus der 2. Reihe zwangen, die spätestens von Selina abgefangen wurde. In Abwehr wie im Angriff fiel ebenfalls die gute Integration der Neuen in der B-Jugend auf. Ist der Schritt von der C- in die B-Jugend durch die körperliche Entwicklung in dem Alter sowie durch die regel- und spielerischen Änderungen doch gravierend. Zu Gute kam uns dabei natürlich im Angriff die offensive Abwehr der Gegner, die wir spielerisch häufig überwinden konnten.

Im zweiten Spiel kam nach dem ersten "Hopp" ganz schnell der Flopp: Es klappte nichts mehr, die Abwehr tat sich schwer gegen einzelne starke Gegnerinnen und so kam man auch nicht in die erhofften schnellen Angriffe. Hier fehlte dann die Ruhe, Erfahrung und Selbstvertrauen auch in schweren Spielen die Abläufe zu Ende zu spielen. Zu viele 1:1 Aktionen, zwar mit viel Einsatz und Kampf, aber ohne gemeinschaftliches Spiel. So gelangen zu wenige klare Durchbrüche und diese wurden dann leider zu häufig vergeben, bzw. man scheiterte an der Torhüterin. Ein schönes Lehrstück, wie wichtig der Kopf beim Handball ist: Fehlen 10% Wille und Motivation fehlen 90% der spielerischen Elemente und man verfällt in Krampf und Hektik. Glückwunsch an Heroldsberg, die uns unsere Grenzen und kommenden Trainingsaufgaben aufgezeigt haben!

Im abschließenden Spiel ging es damit nun tatsächlich nochmal um alles: Eine Niederlage kann den letzten Platz bedeuten - und somit unterste Liga - ein Sieg aber auch doch noch den Turniersieg und Landesliga-Quali. Dementsprechend war zumindest der Kampfgeist und Ehrgefühl wieder geweckt. Auch wenn spielerisch nicht alles glückte, so stimmte doch wieder der Wille und man besann sich besser auf die mannschaftliche Stärke. Vielleicht kann man den Sieg mit "verdientem Niederringen" zusammen fassen. Aber es war ja zumindest eine schöne Reaktion auf das vergeigte 2. Spiel. Ob dieser Sieg uns nun "nur" in der ÜBOL Quali der 2. Runde bleiben lässt oder uns doch noch das Tor in die Landesliga-Quali eröffnet wurde dann im letzte Spiel entschieden, bei dem wir zum Zuschauen verdammt waren. In einem kampfbetonten Spiel siegte der Gastgeber 30 Sekunden vor Schluss mit 6:5 und gewann wegen des direkten Vergleichs mit uns das Turnier. Somit spielen wir weiterhin in der Qualifikation zur sogenannten überregionalen Bezirksoberliga - unserem Minimalziel. Wir sind also noch im Soll, ob es mehr (oder doch weniger) wird, kann sich dann in der nächsten Runde in 2 Wochen ergeben. Dabei sollten wir uns aber am ersten tollen Spiel orientieren und die anderen beiden als Lehrstunde mitnehmen und abhaken.

Mit dabei in den Höchberger Farben waren

Selina, Mia, Magda, Caro, Anna, Ana, Tara, Emelie, Johanna und Wiebke

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