HC Unterfranken - TG Höchberg II 21:17 (13:9)

Im Spiel gegen den HC Unterfranken stand uns, wie immer, eine sportlich faire und sympathische Manschaft gegenüber, die wir im Hinspiel deutlich bezwingen konnten. Dennoch waren wir aus der letzten Saison gewarnt, in der wir diesen Gegner aus unserer Halle geschossen hatten und im späteren Auswärtsspiel chancenlos waren. Darüber hinaus sind die Damen des HC Unterfranken schwer einzuschätzen, da eigentlich in jedem Spiel eine veränderte Mannschaft aufläuft.

HC Unterfranke gegen TG Höchberg II

Ähnlich wie im Hinspiel starteten wir mit einer offensiven Deckung. Diese funktionierte die ersten 4 Minuten auch ganz gut aber man merkte schon, dass unsere Damen im Kopf und in ihren Bewegungen ein wenig langsam wirkten. Mehr und mehr gekamen wir Probleme im 1 gegen 1 Verhalten. Nach einem anfänglichen 2:2 zogen die Gastgeber bis zur 8. Minute auf 7:2 davon. In der anschließenden Auszeit stellten wir auf eine 5:1 Deckung um, die die Situation ein wenig verbesserte aber keine vollständige Lösung brachte. Grund hierfür waren zahlreiche 1 gegen 1 Angriffe bei denen unsere Abwehrspieler entweder mit dem Rücken oder mit dem Arm weggeschoben wurden, was leider am heutigen Tag ungeahndet blieb. Dies soll aber keine Entschuldigung für die insbesondere schlechte Angriffsleistung sein. Erst in der 9. Spielminute gelang uns ein weiteres Tor zum 11:3. Mit diesem dritten Tor schien die Torflaute ein wenig gebrochen zu sein und wir arbeiteten uns bis zur 16. Minute auf ein 9:6 heran. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und wir gingen bei einem Spielstand von 13:9 in die Halbzeitpause. 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit gelang es uns für 12 Minuten keinen Gegentreffer zuzulassen. Leider konnten wir in dieser Zeit den Vorsprung der Gastgeber lediglich auf 13:11 verkürzen. Minutenlang gelang uns einfach kein Tor. In dieser Phase hätten wir das Spiel drehen können, was uns leider nicht gelang. Hier fehlt unserer personell mittlerweile stark veränderten Mannschaft aktuell einfach die Erfahrung im Zusammenspiel. Aber das wird. Auch wenn es das Ergebnis nicht zeigt, hat sich der Angriff insbesondere individuell stark verbessert. Spieler, die in der letzten Saison kein einziges Tor geworfen haben, erzielen aktuell im Durchschnitt pro Spiel 1 bis 2 Treffer. Ab der 42. Minute konnten beide Mannschaften ihre Torflaute beenden und setzten Ihr Spiel auf Augenhöhe aus der ersten Halbzeit fort. Die Partie endete 21:17 für den Gastgeber. Schade, da wäre mehr möglich gewesen aber dennoch Glückwunsch an den HC Unterfranken.

Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Zuschauern für die Unterstützung.

Es spielten

Anna Bauer (Tor), Simone Langhirt (3), Carola Vogel, Marie Krieger, Nadine Jankowski (2), Katharina Knahn (2), Lena Göckel (2), Larissa Neff (1), Martina Hewig (5), Rebecca, Brunecker, Sophie Hannemann (1), Tamara Ost (1).

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