TG Heidingsfeld - TG Höchberg 27:27 (16:12)

Das ein Derby meist andere Gesetze hat ist ja bekannt, das ein Derby zu Rundenbeginn andere Gesetze hat mussten die Höchberger Damen fast 45 MInuten lang am eigenen Leib erfahren.

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Hochmotiviert gingen wir nach langer Vorbereitung in das erste Saisonspiel bei der TG Heidingsfeld. Von unserem Vorhaben ging jedoch erst mal so gut wie nichts auf. Lücken in der Abwehr, fehlende Absprachen gegen die wuchtige Kreisspielerin des Gegners und nur wenig Durchschlagskraft in unseren Offensivbemühungen. So könnte man die erste Spielhälfte umschreiben. Hinzu kam das beide Torfrauen an diesem Tag viel Pech hatten, und immer wieder Bälle durchrutschten, die an "normalen" Tagen eine sichere Beute wären. So gingen wir mit einem 12:16 Rückstand in die Pause.

Da wir trotz dieser unterirdischen 1 Halbzeit nur mit 4 Treffern zurücklagen,  versuchten wir in der Halbzeitansprache die Köpfe nochmal freizubekommen und wollten unsere Stärken nun zur Geltung bringen. Die Heidingsfelderinnen konnten jedoch die weiterhin bestehenden Lücken in unserem Abwehrverband nutzen und sich bis zur 41 Minute auf 8 Tore !!! (22:14) absetzen. Erst jetzt begannen sich die Höchbergerinnen so richtig zu wehren. Die Abwehr bekam plötzlich Zugriff und vorne konnten wir immer wieder erfolgreich abschließen. Wir konnten den Vorsprung in der 46 Minute wieder auf 4 Tore verringern (19:23) jedoch lief uns die Zeit etwas davon. Da es 4:52 Minuten vor dem Ende noch immer 22:27 aus unserer Sicht stand, stellten wir unsere Abwehr etwas um, und die Heidingsfelderinnen damit vor enorme Probleme. Ballverluste und erzwungene Abschlüsse brachten uns immer wieder in Ballbesitz. Der Gegner nahm beim Stand von 27:25 (58 Minute) seine letzte Auszeit. Die Höchberger Damen fighteten nun auch angetrieben von den eigenen Fans um jeden Ball. Plötzlich stand es nur noch 27:26 und wir kamen erneut in Ballbesitz. Mona Schömig war es vorbehalten den Schlusspunkt unter irre 15 Minuten zu setzen und den Ball mit der Schluss-Sirene ins Heidingsfelder Tor zu befördern.

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Auch wenn es am Ende "nur" ein Punkt war, fühlte es sich irgendwie wie ein Derbysieg an. Klar ist jedoch auch, das es in den kommenden Spielen (21.10.18 Heimspiel gegen den TSV Lohr) einer Steigerung bedarf um auch spielerisch wieder da zu sein,  wo man aufgrund der Qualität in den einzelnen Mannschaftsteilen eigentlich sein sollte.

Es spielten: Leonie Mion (Tor), Sandra Nicolai (Tor), Johanna Dümpelmann, Romina Feuchter 3, Kristina Werner 2/2, Iris Ulsamer 2, Levke Collmann 6, Kira Sunbat 1, Nadine Hochmuth, Mona Schömig 9, Eva Moser 3, Wiebke Schindler, Alexandra Zelenin 1, Anne Ochssner

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Spielfilm: 1:1, 5:3, 10:5, 15:11, 16:12,19:12, 22:14, 23:19, 25:20, 27:22, 27:27

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