TG Höchberg - VFL Bad Neustadt 20:21 (12:10)

mit einer absolut unnötigen Niederlage starteten die Höchberger Damen ins neue Handballjahr. Zwar konnte man die Tormaschinerie aus Bad Neustadt bei 21 Treffern halten, erzielte jedoch seinerseits nur 20 Tore.

Im ersten Durchgang konnte man den Eindruck gewinnen, das die Trainingsheinheiten der letzten Woche Früchte getragen haben. Es wurde teilweise druckvoll gespielt, Verantwortung übernommen oder auch mal der Kreisspieler in Szene gesetzt. In der Defensive hatten wir die Halbspielerin der Saalestädterin Ramona Gerhardt ganz gut im Griff.  So führten wir nach 15 Minuten mit 8:4 und zwangen den Gegner zu einer frühen Auszeit. Zwar konnte Bad Neustadt bis zur Pause auf 2 Treffer verkürzen (12:10) , wir waren jedoch zuversichtlich auch im zweiten Durchgang auf Augenhöhe mitspielen zu können sodaß ein Heimsieg durchaus im Bereich des Möglichen lag.

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Leider hatten wohl einige Ihr Herz in der Kabine gelassen. Plötzlich war jeglicher Druck aus unserem Angriffspiel gewichen. Bis zur 45 Minute erzielten wir lediglich 4 Treffer und es stand plötzlich 16:16. Erfreulich war, das Selina Häußler nach 13 monatiger Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback mit 2 Treffern feiern konnte. Zwei Zeitstrafen in den letzten 9 Spielminuten brachten uns zwar etwas in Bedrängnis, dennoch führten wir 5 MInuten vor dem Ende mit 20:19, schafften es aber nicht den "Sack zuzumachen". Immer wieder wurde die Verantwortung hin und her geschoben. Letztlich war es Ramona Gerhardt vorbehalten den entscheidenden Treffer für Bad Neustadt zu setzen.

Auch wenn man mit einigen Entscheidungen des ansonsten gut leitenden Unparteiischen gerade zum Ende hin nicht ganz einverstanden war, hatte man sich die Niederlage auf Seiten der TG Höchberg selbst zuzuschreiben. Umso schmerzlicher war diese Niederlage, als das unsere Steffi im Tor eine überragende Leistung bot und mehrere hundertprozentige Chancen des Gegners vereiteln konnte.  Es gilt nun in den folgenden Partien das Herz in beide Hände zu nehmen und zu  zeigen, das man sich durchaus bewusst ist, das Handball ein Kontaktsport ist und es auch einer geschlossenen Mannschaftsleistung bedarf um wieder Spiele zu gewinnen.

Es spielten: Steffi Bergner (Tor), Wiebke Schindler 1, Selina Häußler 2, Romina Feuchter 5/3, Lea Koßbiehl 3, Iris Ulsamer 1, Julia Kosel, Kira Sunbat, Nadine Hochmuth 2, Mona Schömig 2, Tatevik Farmanyan 3, Alexandra Zelenin, Anne Ochssner, Bettina Lotter 1

Spielfilm: 4:4, 8:4, 10:8, 12:10 (Halbzeit), 15:16, 18:16, 20:19, 20:21  

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