SG Kempten-Kottern - TG Höchberg 37:26 (14:13)
Das Auswärtsspiel bei unserem südlichsten Gegner am Alpenrand nutzte die weibliche A-Jugend zu einem Mannschaftswochenende inklusiv Skifahren. Wie es unsere Situation aktuell her gibt, müssen wir aber zu unseren Spielen mit einem sehr limitierten und angeschlagenen Kader (8 Spielerinnen, eine komplett fit) antreten. Hier verdient es schon mal höchsten Respekt, wie sich die Mannschaft als Einheit präsentiert und gemeinsam durch diese Phase geht, die sich wohl auch bis Saisonende hinziehen wird.
Die 8 Mädels hatten somit entsprechende Motivation sich auch bei einem vermeintlich stärkeren Gegner mit 12 fitten Spielerinnen als Landesligateam zu präsentieren. Was über weite Strecken auch deutlich gelang und den Gegner lange ärgerte. Leider spiegelt letztendlich das Ergebnis dieses Fazit erstmal nicht direkt wider.
Wie auch gegen Pleichach am letzten Wochenende starteten wir stark in die Begegnung und setzten den Gegner 10 Minuten in Abwehr und Angriff gehörig vor Probleme (2:5). Danach wurde die Partie ausgeglichen und das Ergebnis pendelte bis zur Halbzeit um ein Unentschieden (7:7 - 15. min.; 12:12 - 24. min.), auch wenn man den sich anbahnenden Kräfteverschleiss erahnte, aber noch nicht im Ergebnis hin nehmen musste. Insgesamt eine sehr gute 1. Hälfte, die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis weckte.
Aber Kempten erkannte ebenfalls unseren Schwachpunkt und setzte in der 2. Halbzeit noch konsequenter auf Tempo und übte nun permanent Druck auf uns aus. So konnten sie sich bis zur 40. Minute leicht absetzen (23:19). Aufgeben stand in dieser Phase aber noch nicht auf dem Match-Plan der Mädels und sie wehrten sich nach besten Kräften, konnten aber auch trotz einer kurzen doppelten Überzahl den Abstand auch bis zur 50. Minute nicht nennenswert verkürzen - er wurde aber auch nicht größer (28:24). Danach aber schwanden aber auch die letzten Kräfte v.a. der Mädels, denen wir keine Pausen gönnen konnten. Dies insbesondere in der Abwehr, wo wir deutlich mehr Tore zum Ende hin nehmen mussten als in der ersten Hälfte (allein 9 Tore in den letzten 10 Minuten). Im Angriff waren wir überraschenderweise mit ebenfalls 13 Toren genauso erfolgreich, aber so ergibt sich halt das deutliche Ergebnis für den Gastgeber.
Im Vergleich zum Hinspiel im Oktober konnten wir uns im Ergebnis und vor allem spielerisch steigern. Wir müssen uns für diese Leistung nichts vorwerfen und einfach hoffen, dass sich die Situation in den kommenden Wochen etwas entspannt und wir noch einige Spiele effizienter über die volle Spielzeit absolvieren können!
Kopf hoch Mädels, das Spiel war aller Ehren wert! Nicht auf die Tabelle der Ergebnisse nach 60 Minuten schauen, sie stellt nicht unser wirkliches Leistungsvermögen dar!
Zum Abschluss noch der Dank an die Schiedsrichter und unsere freundlichen Gastgeber für das tolle, intensive und faire Spiel und Glückwunsch zum verdienten Sieg!
Auch ein Dank an unsere Fahrer, die unseren Ausflug nach Oberstdorf, Übernachtung in der Jugendherberge und Schneetag am Nebelhorn mitmachten und uns unterstützten! Hier hatten wir schnell unseren Spaß wiedergefunden und uns Motivation für die nächsten Aufgaben geholt!
Mitgespielt und im Schnee dabei waren
Isi, Mia, Wiebke, Katha, Tara, Selina, Lorena, Caro