Am vergangenen Wochenende stand die zweite Runde der Qualifikation an. Trotz einer guten Leistung musste sich die Mannschaft bereits zwei Wochen zuvor durch eine knappe Niederlage im entscheidenden Siebenmeterwerfen aus der Oberliga-Qualifikation verabschieden. Somit trat das Team die überschaubare Reise zur BOL-Qualifikation nach Heidingsfeld an. Das Ziel war klar: an die guten Leistungen der Vorwoche anknüpfen und sich für die nächste Runde qualifizieren.
| Sa 02.05.2026 | 10:00 | TG Heidingsfeld | - | TG Höchberg | 24:16 |
| 11:40 | TG Höchberg | - | TSV 2000 Rothenburg II | 16:16 | |
| 13:20 | TG Höchberg | - | TSV Weißenburg | 14:13 |
Im ersten Spiel traf man mit der TG Heidingsfeld direkt auf den Gastgeber. In der Anfangsphase entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Eine frühe offensive Umstellung der Heidingsfelder Abwehr auf Manndeckung führte jedoch dazu, dass sich der Höchberger Angriff nicht mehr durchsetzen konnte. Es kam zu vielen einfachen Ballverlusten, die die Gastgeber zu leichten Toren nutzten. So konnte sich Heidingsfeld bereits bis zur Pause absetzen. Auch in der zweiten Halbzeit gelang keine Kehrtwende, da weiterhin die Lösungen gegen die offensive Deckung fehlten. Am Ende musste man sich deutlich geschlagen geben.
Im zweiten Spiel traf die Höchberger Mannschaft auf den TSV Rothenburg, der ebenfalls seine Auftaktpartie verloren hatte. Beide Teams wollten ihre Chancen auf ein Weiterkommen wahren und entsprechend engagiert entwickelte sich erneut ein Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Trotz mehrerer Rückstände bewahrten die Höchberger die Nerven und gingen in der letzten Spielminute erneut in Führung. Leider konnte diese nicht über die Zeit gebracht werden, sodass Rothenburg wenige Sekunden vor Schluss noch zum Ausgleich kam. Die Partie endete leistungsgerecht unentschieden. Aufmerksame Zuschauer erinnerten sich bereits an die letzte Qualifikationsrunde, in der ein Siebenmeterwerfen über das Weiterkommen entscheiden musste.
Im letzten Spiel wollten die Höchberger gegen den bislang ungeschlagenen TSV Weißenburg noch einmal ihre Qualität unter Beweis stellen und die Chance auf das Weiterkommen wahren. Es entwickelte sich erneut eine enge Partie mit mehreren Führungswechseln. Bis zum Ende konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, sodass auch hier in der Schlussminute ein Unentschieden auf der Anzeigetafel stand. Dieses Mal sollte das Glück jedoch auf Höchberger Seite sein: Nach einer Auszeit zehn Sekunden vor Schluss stellte das Trainerteam einen letzten Spielzug auf, der kurz vor Ablauf der Zeit zum entscheidenden Siegtreffer führte.
Da im abschließenden Spiel der TSV Rothenburg gegen die TG Heidingsfeld gewinnen konnte, kam es wie befürchtet: Punktgleichheit auf dem zweiten Tabellenplatz mit jeweils 3:3 Punkten und ein Unentschieden im direkten Vergleich. Da in dieser Qualifikationsrunde nur die ersten beiden Mannschaften weiterkommen, musste – wie bereits zwei Wochen zuvor – erneut ein Siebenmeterwerfen die Entscheidung bringen.
Doch auch dieses Mal war das Glück nicht auf Höchberger Seite: Das Siebenmeterwerfen ging erneut denkbar knapp mit einem Tor Unterschied verloren.
Damit verabschieden sich die Höchberger nach zwei Turnieren aus der Qualifikation und werden in der kommenden Saison in der Bezirksliga antreten. Positiv hervorzuheben ist, dass ein Großteil der Spieler erst frisch in die C-Jugend aufgerückt ist und sich zunächst an den größeren Ball sowie körperlich oft überlegene Gegner gewöhnen musste. Dennoch zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine gute Leistung und spielte sehr ansehnlichen Handball. Nun gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und sich gemeinsam gezielt auf die kommende Saison im Herbst vorzubereiten.